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Para Ski Nordisch Weltcup vor der Haustür

Para Biathlon am Notschrei vom 8.-11. Januar

Foto: Marcus Hartmann / Gate 3 Photo Agency

Im Nordic Center Notschrei treten vom 8. bis 11. Januar die besten Para Biathletinnen und Biathleten der Welt zum Weltcup an. 17 Nationen haben sich angemeldet – und die deutsche Mannschaft will auf ihrer Trainingsstrecke den Heimvorteil nutzen. Schließlich geht es neben guten Platzierungen auch noch um die Tickets für die Paralympics im März.

Zum Start ins neue Jahr gilt: Alle Mann und Frauen an Bord, darunter auch Leonie Walter. Wenn morgen der Para Ski Nordisch Weltcup am Notschrei startet, ist sie nicht weit von ihrem Heimatort St. Peter entfernt. Die 21-jährige hat „Heimspiel“ und freut sich schon sehr auf den Weltcup im Schwarzwald. Auf unsere Frage, welche Bedeutung der Weltcup am Notschrei für sie hat, erzählt sie: „Mit dem Notschrei bin ich sehr verwurzelt, da habe ich schon als 7- jährige trainiert und bin die ersten Rennen gefahren. Schon da war der Notschrei ein Highlight im Trainings- und Rennalltag. Auch im Februar 2018 habe ich als 14-Jährige am Notschrei erste Weltcuperfahrung sammeln können. Als Guide hatte ich damals noch meinen Vereinstrainer Albert Kürner, der mich damals aufgebaut hat und Matthias Kürner, dem heutigen Vereinsvorsitzenden meines Heimatvereins dem Skiclub St. Peter.“

Heute ist Leonie Walter mit ihrem Guide Christian Krasman vom Ski-Club Schönwald auf der Strecke unterwegs. Zum Heimwelt-Cup am kommenden Wochenende erzählt sie weiter: „Seit 2018 waren unsere Weltcups immer sehr weit weg von zu Hause und es ist viel Zeit vergangen, in der ich einige Erfolge erzielen konnte. So freue ich mich besonders vor heimischem Publikum zu laufen und hoffe auf viele Fans, die mich am Notschrei anfeuern. Natürlich ist es auch ein Vorteil die Strecke genau zu kennen und so würde ich gerne mit dem einen oder anderen Podestplatz glänzen.“

Wir wünschen Leonie und allen anderen deutschen Athletinnen und Athleten viel Erfolg und einen guten Einstieg ins Paralympics-Jahr 2026!

Das deutsche Aufgebot für den Notschrei (Name, Alter, Geburtsort, Verein):

Frauen mit Sehbeeinträchtigung: Linn Kazmaier (19 / Nürtingen / SZ Römerstein, Guide: Florian Baumann / 24 / Nürtingen / SZ Uhingen), Johanna Recktenwald (24 / St. Wendel / Biathlon-Team Saarland, Guide: Emily Weiß / 22 / Freiburg / SV Kirchzarten), Leonie Walter (21 / Freiburg / SC St. Peter, Guide: Christian Krasman / 24 / Stühlingen / Ski-Club Schönwald)

Frauen sitzend: Andrea Eskau (54 / Apolda / USC Magdeburg), Anja Wicker (34 / Stuttgart / MTV Stuttgart)

Männer mit Sehbeeinträchtigung: Theo Bold (19 / Velbert / WSV Isny, Guide: Jakob Bold / 21 / Essen / WSV Isny), Nico Messinger (31 / Freiburg / Ring der Körperbehinderten Freiburg, Guide: Robin Wunderle / 27 / Freiburg / SC Todtnau), Lennart Volkert (22 / Berlin / PSV München, Guide: Nils Kolb / 23 / Freiburg / SV Kirchzarten)

Männer stehend: Alexander Ehler (56 / Leninogorsk (KAZ) / SV Kirchzarten), Steffen Lehmker (36 / Uelzen / WSV Clausthal-Zellerfeld), Max Long (19 / Rottweil / SV Kirchzarten), Marco Maier (26 / Oberstdorf / SV Kirchzarten)

Der Zeitplan für den Notschrei:

Donnerstag, 8. Januar, 10.45 Uhr bis ca. 15.15 Uhr: Biathlon-Einzel (12,5 km)

Samstag, 10. Januar, 11.15 Uhr bis ca. 15.45 Uhr: Biathlon Sprint-Verfolgung (2,4 km sitzend, 3,6 km stehend und sehbehindert)

Sonntag, 11. Januar, 10.15 Uhr bis ca. 13.30 Uhr: Biathlon-Sprint (7,5 km)

Quelle: BBS / Nordic Paraski Team Deutschland

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