Hamburger Behörde stellt einen "Schwer-in-Ordnung-Ausweis" aus |

In der Nähe der Hansestadt hat die 14 Jahre alte Hannah den gängigen „Schwerbehindertenausweis“ in einen „Schwer-in-Ordnung-Ausweis“ umgestaltet. Spontanen Zuspruch bekam sie nicht nur in den Netzwerken, sondern auch aus der Politik. Die Hamburger Sozialsenatorin kündigte an, sie wolle einem Antrag beim Versorgungsamt unbürokratisch zustimmen. Wie dieses Begleitdokument genau aussehen wird, bleibt zunächst offen. Den geänderten Namen wird es in der obersten Zeile jedenfalls tragen.

Weitere zehn Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen im organisierten Sport |

Seit Januar 2017 arbeiten durch dieses Projekt bereits elf Menschen mit Behinderungen bundesweit in verschiedenen Sportorganisationen als Experteninnen und Experten in eigener Sache zum Thema Inklusion im Sport.

Inzwischen ist die Bewerbungsrunde für die zweite Phase des Projektes beendet und in der letzten Woche hat eine Jury unter einer Vielzahl von Bewerbungen die zehn Sportorganisationen für die Teilprojekte ab 1. Juli 2018 ausgewählt.

Sönke Pertersen kontrolliert ein Motorrad vor dem Rennstart
Quelle: Jerome Groux

Sport-Inklusionsmanager als Experte in eigener Sache |

Monatlich stellt der DOSB alle 21 Sport-Inklusionsmanager/innen mir ihren verschiedenen Themen vor.

Im DOSB-Projekt „Qualifiziert für die Praxis: Inklusionsmanager/innen für den gemeinnützigen Sport" werden insgesamt 21 hauptamtliche Stellen für jeweils zwei Jahre in einem Sportverband oder –verein geschaffen und von einem Mensch mit Behinderung besetzt. Das gemeinsame Ziel ist es, die Inklusion im und durch Sport weiter voran zu bringen.

Den Start macht Sönke Petersen, der im Deutschen Motorsportbund beschäftigt ist. Er war 20 Jahre und einer der talentiertesten deutschen Bahnfahrer, als er bei der U21-Team Weltmeisterschaft im Speedway einen folgenreichen Unfall hatte. Heute sagt er: "Der Sport hat mir nichts genommen, wieso sollte ich böse auf ihn sein und ihm den Rücken kehren?“

Zum Portrait

(Quelle: DOSB)

Gruppenfoto mit Teilnehmenden und Referentinnen
(Quelle: DOSB)

Neues Fortbildungs-Format für Inklusion im Sport |

Die Fortbildung „Inklusion im Sport – gemeinsam Wege finden“ ist in einem barrierefreien Blended Learning (edubreak ® SPORTCAMPUS) konzipiert und setzt sich aus zwei Online-Phasen und einem Präsenztag zusammen. Für Ehrenamtliche ist sie also besonders attraktiv, weil sie sich die Zeit freier  einteilen können. Außerdem wird dadurch eine bedarfs- und teilnehmerorientierte Gestaltung der Fortbildung durch die Referenten/innen ermöglicht.

Für den BBS vor Ort mit dabei war unsere Sport-Inklusionsmanagerin Kim Früh.

Foto: DLRG/Denis Foemer

Bundespräsident verleiht Silbernes Lorbeerblatt an 65 Athleten |

Die Ehrung der Athletinnen und Athleten fand während einer gemeinsamen Feierstunde in Schloss Bellevue statt.

Die Sommerspiele der Deaflympics, der Weltspiele im Gehörlosensport, wurden 2017 im türkischen Samsun ausgetragen. Sie finden im Wechsel von Sommer- und Winterspielen alle zwei Jahre statt. Ausgezeichnet wurden 13 Medaillengewinner. Die World Games werden alle vier Jahre ausgetragen und umfassen nicht-olympische Sportarten mit hoher weltweiter Verbreitung. Die World Games 2017 fanden im polnischen Breslau statt; zur Auszeichnung in Berlin eingeladen waren hier insgesamt 52 Goldmedaillengewinner und Gewinner von zwei oder mehr Medaillen.

Das Silberne Lorbeerblatt ist die höchste staatliche Auszeichnung für Spitzenleistungen im deutschen Sport. Sie wurde 1950 von Bundespräsident Theodor Heuss gestiftet.

(Quelle: DOSB)

Bildquelle: sportmuseum

Sport inklusiv: Gewinner sind wir alle! |

Das Ausstellungs- und Aktionsprogramm Sport inklusiv: Gewinner sind wir alle! rückt erstmals die Geschichte und Bedeutung der Special Olympics, den Sport von Menschen mit geisitger und mehrfacher Behinderung, in den Blick. Im Fokus steht eine inklusive Ausstellung von Fotografen und Fotografinnen mit und ohne Behinderung, deren Bilder großen Sport und große Gefühle einfangen.

Mehrere Aktionstage - insbesondere auf den Sportflächen des Museumsdaches - begleiten die Ausstellung und bieten die Möglichkeit, Sport im Kontext inklusiver Begegnung zu erleben.

Logo MIA
MIA Logo © DBS

Qual der Wahl: 40 Bewerbungen für Projekt MIA |

Diese Resonanz hat die Erwartungen deutlich übertroffen: Nach dem Ablauf der Frist liegen für das Projekt "MIA – Mehr Inklusion für Alle" 40 Bewerbungen aus dem gesamten Bundesgebiet vor. Alle haben das Ziel, zu den insgesamt zehn Modellregionen zu gehören, die mit Blick auf die Teilhabemöglichkeiten von Menschen mit Behinderung im Sport analysiert, beraten und zu einer inklusiven Sportlandschaft auf- und ausgebaut werden.

Bild Tag der Inklusion im Sport
© Uli Gasper (Uliphoto.de)

„Tag der Inklusion im Sport“ bei der TSV Mannheim 1846 e.V. |

Am 23.09.17 fand der „Tag der Inklusion im Sport“ bei der TSV Mannheim 1846 e.V. statt. 9 Behindertensportarten, u. a. Rollstuhlbadminton, Rollstuhltennis, Sitzvolleyball und Boccia, stellten sich der Öffentlichkeit vor und luden zum Mitmachen und Ausprobieren ein. Bei strahlendem Wetter konnte man zudem auf der Außenanlage einen Rollstuhl-Parcours befahren und Hindernisse, auf die man als Rollstuhlfahrer trifft, persönlich testen.

Der Flyer zum Projekt: "Qualifiziert für die Praxis - Inklusionsmanager/innen für den gemeinnützigen Sport" ist da! |

Pünktlich zum Start der zweiten Bewerbungsphase für Sportorganisationen im Projekt: Qualifiziert für die Praxis: Inklusionsmanager/innen für den gemeinnützigen Sport, ist der Flyer mit Kurzinformationen zum Projekt erschienen.

Den Flyer als barrierefreies PDF finden Sie hier.

Quelle: DOSB

Logo Leichter als Du Denkst

„LEICHTER ALS DU DENKST!" Inklusion im Sportverein |

Unter dem Titel „LEICHTER ALS DU DENKST! Inklusion im Sportverein: Strategien für die Praxis“ gibt das 40-seitige Heft einen Überblick zu den Möglichkeiten, die es gibt, damit Inklusion im Sportverein auch praktisch gelingen kann.