Ski Nordisch: Weltcupstart in Finnland

Im finnischen Vuokatti starten die Wintersportler mit Behinderung am heutigen Freitag in die ersten Rennen der neuen Weltcup-Saison im Langlauf und Biathlon. Im Deutschen Nordic Paraski Team mit dabei sind mit Martin Fleig, Vivian Hösch, Nico Messinger (alle Ring der Körperbehinderten Freiburg) und Steffen Lemker (SV Kirchzarten) auch vier BBS-Athletinnen und –Athleten. Ihr großes Ziel: Selbstvertrauen zu tanken für den Höhepunkt des Winters, die Weltmeisterschaft im eigenen Land Mitte Februar 2017.

Zu den Medaillenanwärtern dürfte bei der WM vom 11. bis 19. Februar in Finsterau/Bayerischer Wald ziemlich sicher der 27jährige Martin Fleig gehören. „Seine Entwicklung ist gewaltig", sagt der Bundestrainer Ralf Rombach aus Freiburg. In Abwesenheit der russischen Athleten, gehört Fleig in Vuokatti zu den Siegkandidaten. „Ich habe meine Hausaufgaben im Sommer gemacht", sagt der Gundelfinger.

Mit einer Mischung aus Ge- und Entspanntheit reist derweil Vivian Hösch nach Finnland. Die 25 Jahre alte Biathletin zeigt sich nach einer Ernährungsumstellung in vielversprechender Form. „Vivian hat im Ausdauerbereich sehr gut gearbeitet“, lobt Ralf Rombach. Hösch und ihr Guide Florian Schillinger (SV Baiersbronn) wollen an die Erfolge der Vorsaison anknüpfen, als sie im Biathlon Gesamtweltcupsdritte wurden.

Eine erneute Steigerung erhofft sich der Coach auch von Nico Messinger. Im Trainingslager in Norwegen schrubbte der 21-Jährige fleißig Kilometer auf Schnee. „Die Bedingungen waren traumhaft.“ Für Messinger bietet sich in Vuokatti die Chance, sich ohne die starke russische Konkurrenz an die vorderen Plätze heranzuschieben. Begleitet wird er in Finnland von Lutz Klausmann (SV St. Georgen).  

Ebenfalls im Trainingslager in Norwegen mit dabei war Steffen Lehmker (27, SV Kirchzarten) aus dem Nachwuchsbereich des Teams. Für ihn gilt es, weitere Erfahrungen im Weltcupzirkus zu sammeln.

Text: DBS/BBS

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